Die 3 Spartypen

Zu welchem gehörst du? 

Alle Menschen lassen sich zu einem von 3 Spartypen zuordnen.

Mache dir bewusst, zu welchem Typ du gehörst. Denn das ist einer der ersten Steps, wie du deine finanzielle Situation verbesserst!
Sei ehrlich zu dir! Überlege, wie du von deinem jetzigen Spartyp zum nächsten aufsteigen kannst.
Du darfst mir natürlich gerne schreiben, wenn du Tipps dazu gebrauchen kannst! 

Und jetzt viel Spaß beim lesen!

 

Diese 3 Spartypen gibt es:

  1. Negativ-Sparer
  2. Amateur-Sparer
  3. Profi-Sparer 

 


Was genau die Unterschiede sind, erkläre ich euch jetzt.

Der Negativ-Sparer ist jemand, der sich seinen nächsten Kauf finanziert, ohne sich diesen mit eigenen Mitteln leisten zu können.

 

Beispiel:
Wunsch = Fernseher für 2.000€ 
Das Geld dafür ist nicht vorhanden. Also werden ein Kredit bzw Schulden aufgenommen, die dann monatlich abgezahlt werden müssen.
Hier kann es schnell problematisch werden. Viele Elektronikmärkte etc. bieten mittlerweile eine große Hilfe  bei der Aufnahme für Kleinkredite und Ratenkäufe an. Dadurch ist praktisch keine Hürde mehr da. Es wird einem sehr einfach gemacht und Kredite werden immer häufiger aufgenommen.
Man verliert den Überblick und rutscht ganz schnell in eine Schulden-Spirale, aus der man alleine sehr schwer herauskommt.
Denke deshalb immer an den Haushaltsplan!

Aber gehen wir mal von einem alltäglicheren Fall aus.
Was den Negativ-Sparer ausmacht ist, dass sich sein Kontostand immer unter 0, also im Minusbereich, befindet.
Er hat sich den Fernseher gekauft, zahlt über 6 Monate die Raten dafür ab und sucht sich anschließend den nächsten Wunsch, für den er einen neuen Kredit aufnehmen wird.

Das Konto eines Amateur-Sparers befindet sich am Monatsende immer wieder bei 0.

Bleiben wir bei dem Beispiel von gerade.
Dieser Spartyp nimmt sich keinen Kredit für den Fernseher. Es wird solange fleißig Geld zur Seite gelegt, bis er die 2.000€ zusammen hat. Der  Fernseher wird gekauft und schnell folgt der nächste Wunsch, für den wieder Geld anspart wird.
Somit sammelt sich Geld an, wird aber direkt wieder ausgegeben. Es sammelt sich wieder an und wird wieder ausgegeben. So geht das immer weiter.

Es ist zwar eine Verbesserung, weil keine Schulden gemacht werden. Aber auf diese Weise ein Vermögen aufzubauen, ist genauso wenig möglich.

Kommen wir zum Profi-Sparer.
Ich denke der Name verrät schon, dass dieser Spartyp erfolgreich ist.
Hier geht es nicht darum, sich irgendeinen Wunsch zu erfüllen. Dieser Spartyp hat das Ziel, sich ein langfristiges Vermögen aufzubauen.
Er möchte ein sorgloses Leben führen, in dem er die Freiheit hat, sich diese Wünsche zukünftig sofort erfüllen zu können. Ohne sich Gedanken machen zu müssen.

Ein Profi-Sparer kennt die Zahl 0 auf seinem Konto nicht. Der Kontostand wächst stetig.
Es gibt monatlich keine fest vorgegebene Summe, das Geld soll sich aber vermehren.
Du merkst, es geht hier nicht darum, wieviel du verdienst, sondern nur was für ein Verhalten du gegenüber Geld an den Tag legst. #moneymindset
Die Höhe deines Einkommens bestimmt nicht, ob du Vermögen aufbauen kannst. Nur, wie schnell es dir gelingt. 

Merke: Der Profisparer kann als Einziger in zwei Stufen unterteilt werden:
1. Geld verdienen – Geld sparen – Angespartes vermehren 
2. Geld verdienen – Geld anlegen – Geld von selbst vermehren lassen

Das ist der Letzte Step den es gilt zu perfektionieren. Eine Strategie zu entwickeln die für dich und dein Leben funktioniert. Jetzt und später.

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